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05. August 2020 · Comments Off on Tarifvertrag opel eisenach · Categories: Uncategorized

Opel-Chef Michael Lohscheller sagte, das Management habe ein Investitionsangebot in Eisenach und Kaiserslautern gemacht, das besser sei als die aktuellen Tarifverträge. Die globale Rahmenvereinbarung von IndustriALL mit der PSA-Gruppe hat ein klares Bekenntnis zu internationalen Kernarbeitsnormen und betont die Ausweitung der Anforderungen des Konzerns auf seine Geschäftspartner. Es wurde erstmals 2006 unterzeichnet und wird am 7. März dieses Jahres erneuert. Die Zusammenarbeit mit der IG Metall bei gleichzeitiger Einhaltung und Umsetzung bestehender Tarifverträge ist eine wichtige Voraussetzung für den weiteren Prozess. Es ist die Grundlage für eine mögliche Fusion zu den Bedingungen der Mitarbeiter, Diese Verpflichtung und die Vereinbarung eines weiteren Verhandlungsprozesses bildet die Grundlage für weitere Gespräche mit PSA. Tavares hat in den Gesprächen überzeugend kommuniziert, dass er an einer nachhaltigen Entwicklung für Opel/Vauxhall als eigenständiges Unternehmen interessiert ist. Das Treffen betonte den gemeinsamen Wunsch nach einem Dialog im Interesse der Zukunft von Opel und seinen Mitarbeitern. Die Teilnehmer erörterten die Auswirkungen der möglichen Übernahme von Opel/Vauxhall durch PSA auf bestehende Arbeitsverträge, Standortschutz und Arbeitsplatzgarantien. Die PSA-Fraktion bekräftigte ihre Entschlossenheit, die bestehenden Abkommen in den europäischen Ländern einzuhalten und den Dialog mit allen Parteien fortzusetzen. Der Konzern kündigte an, eng mit dem Europäischen Betriebsrat und der deutschen Industriegesellschaft IG Metall zusammenarbeiten zu wollen, um “gemeinsam mit dem Opel-Management einen Europameister mit deutsch-französischen Wurzeln zu schaffen, um die Zukunft des Unternehmens und seiner Mitarbeiter zu schützen”. Der Opel-Sprecher verweist in der Tat auf die intime “partnerschaftliche Zusammenarbeit” zwischen IG Metall, Opel-Vorständen und Aktionärsvertretern im Aufsichtsrat des Unternehmens.

Hinter dem Rücken der Arbeitnehmer werden Vereinbarungen und Entscheidungen getroffen, die die Zukunft Tausender Arbeitnehmer und ihrer Familien betreffen. Die Arbeitnehmer werden bewusst im Dunkeln gelassen oder nur stückweise informiert, um jeglichen gemeinsamen Kampf zur Verteidigung von Arbeitsplätzen und Einkommen zu verhindern. “Die überarbeiteten Zuweisungen werden die Produktion erheblich effizienter machen”, sagte Philip R. Kienle, Vice President Manufacturing bei Opel. “Die gezielte Zuordnung einzelner Fahrzeuge zu einem Produktionsstandort ermöglicht Synergien bei der Montage und eine verbesserte Logistikkoordination. Wir machen einen wichtigen Schritt in die Zukunft.” Auch Dr. Wolfgang Schäfer-Klug, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats, betonte die Bedeutung der neuen Zuteilung. “Diese Entscheidung sichert die Arbeitsplätze der Kollegen in beiden Werken und schafft gleichzeitig Perspektiven. Auf Basis unseres IG Metall-Kollektivvertrags ist es uns gelungen, die Langfristige Nutzung der Werke in Eisenach und Saragossa mit herausragenden Produkten zu erreichen.” Beide Seiten tauschten die Schuld für die fehlende Einigung aus.

Jörg Köhlinger, Bezirksgeschäftsführer der Gewerkschaft IG Metall, ergänzte: “Die Umsetzung des künftigen Tarifvertrags zeigt, wie richtig dieser Vertrag war und ist. Alle Beteiligten haben mitgeholfen, die Weichen zu stellen, die die Zukunft der Standorte und Arbeitsplätze sichern und gleichzeitig die Zukunft der Opel-Standorte gestalten.” Der Opel-Betriebsrat, unterstützt von der mächtigen IG Metall, hat die Forderungen des Opel-Managements nach Lohnzugeständnissen zurückgewiesen und argumentiert, diese widersprogeln frühere Zusagen, einen bestehenden Tarifvertrag einzuhalten. Die Arbeitnehmerseite wies die Forderung des Managements nach Lohnzugeständnissen wie der Verzögerung der 4,3 Prozent Lohnerhöhung zurück, die Ende April in den Tarifverhandlungen für die Branche vereinbart wurde. “Die Verträge müssen eingehalten werden, und das fordern wir auch von Opel”, sagte IG-Metall-Regionaldirektor Jörg Koehlinger am Montag in einer Stellungnahme. Die größte Auseinandersetzung ist die teilweise Übernahme des Internationalen Technischen Entwicklungszentrums (ITEZ) von Opel durch den französischen Entwicklungsdienstleister Segula. Segula wird Anfang September rund 20 Gebäude, 120 Motor- und Fahrwerksprüfstände und rund 700 Opel-Mitarbeiter übernehmen.

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